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Mit dem NEW COLOURS stellen wir nicht nur ein spannendes, hochkarätig besetztes internationales Festival vor, sondern gemäß dem Motto "Es gibt viele Gründe zu werben - was es braucht sind Anlässe " auch eine Stadt die zwar seit über zwei Jahrzehnten im Strukturwandel steckt, aber völlig zu unrecht so wenig Beachtung findet. Denn Gelsenkirchen ist mehr als nur die Heimat des FC Schalke 04. Viel mehr sogar.

»Dieses Festival ist nicht nur eine Reise in eine spannende Kultur, sondern
zugleich eine Auseinandersetzung mit dem Ruhrgebiet und der eigenen Heimat.«

Gelsenkirchen ist nicht nur voller Menschen mit diesem ganz besonderen Ruhrpott-Charme, sondern hat auch einen verblüffend hohen Freizeitwert.  Sie gehört zu den grünsten Städten Deutschlands und kann historisch mit gleich mehreren Schlössern und Burgen punkten. Viele Künstler haben vor allem im Kreativ-Quartier Ückendorf ihre Ateliers und Galerien. Darüber hinaus gibt es viele spannende Orte der Industriekultur, ein bedeutendes Museum, ein mehrfach ausgezeichnetes Opernhaus, herrliche Parklandschaften und begehbare Halden auf denen man das Ruhrgebiet in 3D erleben kann. Und dann gibt es natürlich noch den "Rest" des Ruhrgebiets, das Gelsenkirchen geographisch zu Füssen liegt und im Norden das Münsterland. Gelsenkirchen wartet darauf entdeckt zu werden.

Mit ca. 260.000 Einwohnern ist Gelsenkirchen das Zentrum des nördlichen Ruhrgebiets. Die Stadt war einmal eine der reichsten Deutschlands. Kohle-, Stahl-, Chemie-, Glas- und Bekleidungsindustrie waren die Säulen der städtischen Wirtschaft. Davon geblieben ist nur noch die Chemieindustrie. Durch diesen ungeheuren Strukturwandel ist sie zu einer der ärmsten Städte geworden. Qualifizierte Arbeitsplätze konnten nur mühsam geschaffen werden, qualifizierte Menschen wandern ab oder haben ihren Lebens-Mittelpunkt in anderen Gegenden des Ruhrgebiets. Das Ergebnis: Nur wenige Unternehmen und qualifizierte Mitarbeitende zieht es nach Gelsenkirchen; Investoren machen einen großen Bogen um die Stadt. Nachfolgend soll anhand von Beispielen gezeigt werden, wie viel Lebensqualität diese Stadt bietet und welch großes Potential in ihr steckt.

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AUSBLICKE - DAS RUHRGEBIET IN 3D

Wer die Abraumhalden des Ruhrgebiets erklimmt kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Ruhrgebiet mit seinen 5 Millionen Einwohnern ist ohne Zweifel die weltweite grünste Metropole. Zwei der schönsten Halden liegen auf Gelsenkirchener Stadtgebiet.

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HIMMELSTREPPE RHEINELBE

Auf industrieller Brache inmitten des Ortsteiles Ückendorf hat sich auf dem alten Zechengelände Rheinelbe, im Laufe von Jahrzehnten auf natürlichem Wege eine Waldlandschaft entwickelt. Höhepunkt dieses Industriewaldes Rheinelbe ist im wahrsten Sinne des Wortes der 85 Meter hohe Spiralberg der Halde Rheinelbe im Süden. Auf dem Haldenplateau hat der Künstler Herman Prigann die „Himmelstreppe” geschaffen. Sie besteht aus den Betonrelikten einer Dortmunder Zeche und ragt aztekisch in den Himmel.

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kombinierbar mit den Konzerten am 11.9. (15h) in der Kunststation und um (17h) in der Heilig Kreuz Kirche

RUNGENBERGHALDE

Aufgeschüttet aus schwarzem Bergematerial erheben sich zwei Pyramiden unbegrünt und beinahe unwirtlich in den Himmel und bilden die Doppelspitze der Halde Rungenberg. Dunkle Gebilde, die gekrönt werden von dicken Röhren aus verrostetem Stahl - und dem strahlendem Licht der darin untergebrachten Scheinwerfer. Ein künstlerisches Spiel mit den Gegensätzen, das die Haldezu einem außergewöhnlichen Kunstwerk erhebt.

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NORDSTERNTURM

Der Nordsternturm bringt es auf eine Höhe von 83 Metern. Er wurde Anfang der 1950er Jahre vom Industriearchitekten Fritz Schupp entworfen und beherbergt imposante Fördertechnik aus Zeiten der Steinkohlegewinnung. Heute steht er unter Denkmalschutz. Als einziger seiner Art ist er für Besucher geöffnet. Gekrönt wird er von der Herkules-Skulptur von Markus Lüpertz. Eine Aussichtsplattform verspricht ein atemberaubendes Ruhrgebiets-Panorama. In seinem Inneren befindet sich die Ausstellung "Wandel is immer", über die spannende und wechselvolle Geschichte des Standortes Nordstern.

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kombinierbar mit dem Konzert am 9.9 (17h) im Nordsternturm

KUNST & KULTUR

Wer glaubt die Gelsenkirchener Kultur erschöpft würde sich allein im "Gelsenkirchener Barock", irrt. Denn Gelsenkirchen ist kulturell vielfältig und kann auch große Kunst.

MUSIKTHEATER IM REVIER

Architektonisch löste das Gelsenkirchener Musiktheater bei seiner Eröffnung 1959 internationale Bewunderung aus. In der Gegenwart ist es von den Kritikern bereits mehrfach zum besten Opernhaus Nordrhein-Westfalens gewählt worden. Es besticht aber nicht nur durch das erlesene qualitativ hochwertige Programm, sondern auch durch innere und äußere Architektur. Von Anfang an wurden in die Planung des Musiktheaters im Revier namhafte Künstler eingebunden, unter anderem Yves Kleins größten Monochrome der Welt, die Schwammreliefs im „Gelsenkirchener Blau“ und Jean Tinguely, der die Seitenwände des Foyers des kleinen Hauses als bewegliche Installation entwarf.

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KUNSTMUSEUM GELSENKIRCHEN

Die Gemäldesammlung des Kunstmuseum Gelsenkirchen ist im besten Sinne repräsentativ und zeichnet in seinem Rundgang die deutsche Kunstgeschichte seit Anbruch der Moderne nach. Einzigartig aber ist vor allem die Präsentation kinetischer Kunstwerke, die mit verwandten Werken aus Lichtkunst und Op-Art nicht nur unter den RuhrKunstMuseen herausragt.

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KREATIVQUARTIER ÜCKENDORF UND KÜNSTLERSIEDLUNG HALFMANNSHOF

Eigentlich besteht das Kreativ.Quartier Ückendorf aus mindestens drei unterschiedlichen Stadtlandschaften – und nicht nur aus einem Quartier. Jede hat ihre eigene Geschichte und Herausforderungen, die sich jetzt ideal ergänzen, wenn es um Kreativität, Kunst und Soziokultur im Zentrum des Ruhrgebiets als Wirk- und Entwicklungsraum geht. Ückendorf wäre vermutlich nie KreativQuartier geworden, wenn es nicht den bereits 1931 gegründeten und damit die älteste Künstlersiedlung Deutschlands gegeben hätte. Heute besteht die Künstlersiedlung aber nur noch aus Fragmenten der ehemaligen Kunstlandschaft. Die Künstlersiedlung Halfmannshof.

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kombinierbar mit den Konzerten am 11.9. (15h) Kunststation und (17h) Heilig Kreuz Kirche

KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Als Gelsenkirchen noch zu den reichen Städten gehörte legten die Stadtväter'innen auch großen Wert auf Kunst im öffentlichen Raum. Und hier lassen sich tatsächlich diverse beeindruckende Kunstwerke entdecken. Manch ein Werk ist dabei sofort als Kunstwerk erkennbar, manch anderes ist so selbstverständlich ins Stadtbild integriert, dass es gar nicht mehr als solches wahrgenommen wird.

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KONZERTREIHE FINEARTJAZZ

Die Konzertreihe FineArtJazz existiert seit 2013 und hat seitdem über 160 Konzerte mit hochkarätigen nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern in besonderen Orten des nördlichen Ruhrgebiets durchgeführt. 2021 wurde die von PublicJazz geplante und organisierte Reihe von der Kulturstaatsministerin mit den APPLAUS für das herausragende und trendsetzende Livemusikprogramm im Bereich Popularmusik und Jazz prämiert. Neben den Spielorten des Festivals bespielt die Reihe weitere Orte in Gelsenkirchen, Dorsten und Herten.

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INDUSTRIEKULTUR

Industriekultur, ein Begriff, der ambivalenter nicht sein kann. Lässt man sich allerdings auf die Industriekultur ein und beschäftigt sich mit der Kulturgeschichte des industriellen Zeitalters, eröffnen sich spannende Horizonte und macht interessante Entdeckungen. Vor allem zu Beginn der Industrialisierung sind Industriebauten und Arbeitersiedlungen entstanden, dessen detailreiche architektonische und städtebauliche Gestaltung noch heute in Staunen versetzt.

ZECHENSIEDLUNG SCHÜNGELBERG

Die ursprüngliche Schüngelberg-Siedlung in Gelsenkirchen-Buer ist ein typisches Beispiel für eine gartenstädtische Bergarbeitersiedlung des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Sie entstand zwischen 1897 und 1919 nach Plänen des Zechenbaumeisters Wilhelm Johow am Fuße der Rungenberghalde für die Bergleute der angrenzenden Zeche Hugo. Das Siedlungskonzept sah neben den Arbeiterhäusern auch Doppelhäuser für Beamte vor. In der Siedlung läd ein beschildeter Rundweg zur Entdeckung der Siedlung ein. Unmittelbar an der Siedlung grenzt -> die Halde Rungenberg. Nach der Besteigung über ein 200-stufige Treppe wird man mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

ZECHE CONSOLIDATION

Die Zeche Consolidation (auch 'Consol' genannt) war viel mehr als nur ein Steinkohlebergwerk. Sie war Motor von Gelsenkirchen 'der Stadt der tausend Feuer'. Arbeitsstätte für unzählige Beschäftigte und ein bedeutender Förderer eines Fußballvereins, der zu den größten in Europa zählte: des FC Schalke 04. Die Geschichte der Zeche begann in der Nähe des Schalker Marktes. 1863 wurde dort der erste Schacht abgeteuft. Seitdem erlebte die Zeche einen sagenhaften Aufstieg, der mehr als 100 Jahre andauern sollte. 1973 wurde der mit 95 Metern Höhe höchste Förderturm Deutschlands in Betrieb genommen. Bereits mit der Stilllegung 1996 wurde er wieder abgerissen.

ZECHENSIEDLUNG FLÖZ DICKEBANK

Sie gilt als eine der ältesten Siedlungen des Ruhrgebiets: Die Siedlung Flöz Dickebank, angelegt als Kolonie Ottilienaue, wurde ab 1868 für die Arbeiter der Zeche Alma erbaut. Überregionale Bekanntheit erlangte die Gelsenkirchener Siedlung durch den starken Widerstand der Bewohner gegen den drohenden Abriss Anfang der 1970er-Jahre. Fortan entwickelte sich die Kolonie zu einem regionalen Zentrum von Bürgerinitiativen gegen den Abriss von Arbeitersiedlungen im Revier.

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kombinierbar mit den Konzerten am 11.9. (15h) Kunststation und (17h) Heilig Kreuz Kirche

ZECHE NORDSTERN

Bereits 1855 wurden auf dem Gelände bereits erste Steinkohle-Gruben erschlossen. Von 1951 bis 1953 wurden die Förderanlagen erneuert. Der Architekt, Fritz Schupp. Er zeichnet auch für die architektonische Gestaltung der Weltkulturerbes "Zeche Zollverein" verantwortlich. 1982 wurde durch den Zusammenschluss der Zechen Nordstern und Zollverein die Kohle-Förderung auf Nordstern eingestellt. 1997 diente das Zechengelände der Bundesgartenschau. Im Rahmen der RUHR 2010 - Kulturhauptstadt 2010 wurde der Förderturm um 4 Glasetagen erweitert und mit der 18 Meter hohen und 23 Tonnen schweren Monumentalskulptur Herkules von Markus Lüpertz gekrönt.

ZECHENSIEDLUNG KLAPPHECKENHOF

Nahe der Schachtanlage 2 der Zeche Wilhelmine Victoria, von der als bauliche Spuren nur noch Stützmauern für eine niedrige Halde vorhanden sind, auf der um 1975 die Siedlung „Grüner Hügel“ gebaut wurde, entstand zwischen 1873 und 1882 eine Siedlung aus drei Reihen von Häusern. Die Gärten lagen jenseits der anfangs unbefestigten Erschließungswege. Die Siedlung vermittelt sehr gut das Aussehen der frühen Gelsenkirchener Kolonien...

HISTORISCHES

Es ist kaum zu glauben, aber Gelsenkirchen bietet auch Historisches. Auf Gelsenkirchener Gebiet gibt es gleich zwei nicht unbedeutende Schlösser und zwei Burgen. Ein Beleg dafür, dass die Region bereits vor der  Industrialisierung besiedelt war. Der im Norden der Stadt liegende Stadtteil Buer feierte bereits 2003 sein 1000jähriges Bestehen.

Historisches

LÜTTINGHOF_DIE BURG IM WASSER

Das Haus Lüttinghof ist eine Wasserburg und liegt ganz im Norden der Stadt Gelsenkirchen. Die Niederungsburg wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und ist das älteste Baudenkmal der Stadt. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde sie von den Herren von Nesselrode im Stil des Barock umgestaltet und zusätzlich ein Ziergarten angelegt. Im "Rittersaal" finden neben klassichen Konzerten und anderen Events seit 2013 auch regelmäßig hochkarätige Jazzveranstaltungen der Reihe "FineArtJazz in Gelsenkirchen" statt. Dabei bietet der Rittersaal ein bezauberndes Ambiente.

Historisches

SCHLOSS BERGE

Das Schloss Berge, auch Haus Berge, steht auf der Südseite des Buerschen Berges im Stadtteil Buer. Erstmalig erwähnt wurde es 1248 von dem Ritter Dietrich aus der Adelsfamilie Berge.  Sie war bis 1433 Stammsitz der Familie. Um 1700 wurde ein erster Park angelegt. Gemäß dem Zeitgeschmack handelte es sich hierbei um einen geometrisch gestalteten Barockgarten nach französischem Vorbild. Rund um das barocke Schloss Berge liegt die heute ca. 73 Hektar große Grünanlage. Heute gibt es einen ausgedehnten französischem Rokokogarten, der dem Stil der Erstgestaltung nachempfunden ist, und der Schlosspark mit einem englischen Landschaftsgarten.

Historisches

SCHLOSS HORST

Schloss Horst ist eines der ältesten Gebäude der Sadt und eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Westfalens. Es erhebt sich an der Stelle einer 1554 durch Brand beschädigten mittelalterlichen Burg und war im Besitz des Adelsgeschlechtes von der Horst. Seine Wiedergeburt erlebt Schloss Horst in den 1990er Jahren. Dank der Mitwirkung des Fördervereins Schloss Horst e.V. wird das verfallene Bauwerk in Teilen restauriert, eine moderne Stahl-Glas-Konstruktion, die sich über dem ehemaligen Innenhof spannt, schafft einen Raum mit ganz besonderer Atmosphäre, in dem Kulturveranstaltungen aller Art stattfinden.

Historisches

HAUS LEITHE

Das Haus war der Stammsitz der Ritter von Leithe. Ihr Besitz in der Bauerschaft Leithe war ein Lehen der Abtei Deutz. Unweit des Fronhofs Schulte-Herveling errichteten sie ihr Haus. 1438 erlosch das Geschlecht. Das Anwesen kam in verschiedene Hände von Adeligen und schließlich Bürgern. Heute ist es in Privatbesitz und verfällt zunehmend.

GRÜNES

In allen Rankings wird Gelsenkirchen unter den grünsten Städten Deutschlands geführt. Wer die Halden oder den Nordsternturm erklimmt wird dies selbst sehen können. Im Stadtgebiet reiht sich Park an Park und an den Peripherien gibt es Wälder und üppige landwirtschaftlich genutzt Flächen. Kein Wunder also, dass einer der Programmpunkte des Festivals auf einem Bauernhof stattfindet.

Grünes

UNSER BESONDERER TIPP: INDUSTRIEWALD RHEINELBE

Bereits 1996 wurde das sogenannte „Restflächenprojekt“ im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park gestartet. Es hat zum Ziel, Industriebrachen des Ruhrgebiets durch natürliche Sukzession hin zu Wald und neuen biologisch vielfältigen, multifunktional und wertgeschätzten Lebensräumen für Flora und Fauna zu entwickeln; sie sind Hotspots biologischer Vielfalt und faszinierende Orte wenn es um die sinnliche Erfahrung geht, in welch beeindruckender Weise sich die Natur nach massiver Zerstörung den Lebensraum zurückerobert. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Rheinelbe und ihrer Halde fand nie eine "künstliche" Renaturierung wie auf den meisten anderen Halden statt.

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kombinierbar mit den Konzerten am 11.9. (15h) Kunststation und (17h) Heilig Kreuz Kirche

Grünes

STADTGARTEN

Der Stadtgarten wurde 1896 als Volkspark und als erste Anlage dieser Art in Gelsenkirchen auf der Fläche des ehemaligen Bauerhofes Schalke hergerichtet. Hier spazieren oder joggen Sie auf geschwungenen Wegen, langen Alleen, unter alten, teils exotischen Bäumen, an Wiesen und an farbenprächtigen Blumenbeeten entlang. Auch an mehreren Teichen und einem Fontainengarten kann man sich entspannen. Besonders beeindruckend ist aber der alte Baumbestand.

Grünes

STADTWALD GELSENKIRCHEN-BUER

Als Brücke zwischen den bereits bestehenden privaten Waldflächen Löchterheide, Westerholter Wald und dem 1899 in Betrieb genommenen Hauptfriedhof wurde 1924 unter dem Bürgermeister de la Chevalerie der 28 Hektar große Stadtwald der Öffentlichkeit übergeben. Gartenkunstgeschichtlich stellt der Stadtwald ein typisches Beispiel für einen Volkspark dar, dem Vorläufer heutiger Freizeitparks.

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kombinierbar mit dem Konzert am 10.09. (17h) auf dem SOLAWI Lindenhof.

Grünes

EMSCHERBRUCH

Der Emscherbruch ist mit einem zehn Kilometer langen Wander- und Radwegenetz gut erschlossen. Im Emscherbruch befinden sich 26 Hektar Acker- und Grünlandflächen. Diese bilden mit den angrenzenden Waldflächen ökologisch wertvolle Lebensräume die aus ökologischer Sicht von hoher Bedeutung sind. Dies haben sich ohne menschliches Zutun zu attraktiven Lebensräume für Insekten, Amphibien und Wasservögel entwickelt. Von den teilweise direkt angrenzenden Wanderwegen können diese Bereiche gut eingesehen und beobachtet werden. Kaum vorstellbar, dass man sich hier mitten im Ruhrpott befindet.

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Kombinierbar mit dem Konzert am 10.09. (17h) auf dem SOLAWI Lindenhof.

FREIZEIT

Es gibt wenige Städte, die ihren Einwohnern und Besuchern ein derart vielfältiges Freiangebot bieten. Unzählige Sportvereine aller Sportarten sind in Gelsenkirchen, darunter auch ein recht bekannter Fußballclub. Aber vor allem Vereinsmuffel  finden eine großes Angebot ihren Sport auszuüben oder ihre Freizeit zu gestalten. Neben den vielen Grünanlagen, die zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen einladen, gibt es noch viele andere Möglichkeiten.

Freizeit

ZOOM ERLEBNISWELT

Der "ZOOM" ist mit bis zu 1.000.000 Besuchern pro Jahr einer der beliebtesten Zoos Deutschlands. Hier kann man die „Weltreise an einem Tag“ im Herzen des Ruhrgebiets erleben. Auf mehr als 30 Hektar sind die Erlebniswelten Alaska, Afrika und Asien entstanden. Sie bieten mit 900 Tieren in über 100 Arten eine naturgetreue Heimat. Beeindruckend ist die Landschaftsarchitektur mit fast unsichtbaren Grenzen zwischen Mensch und Tier. Auf 4,2 km Weglänge über Hügel, durch Täler und am Wasser entlang, erliegen die Besucher der Faszination dieser Erlebniswelt.

Freizeit

KLETTERN

Klettern unter freiem Himmel, Ja, auch das gibt es. Eine Kletteranlage des Alpenvereins Sektion Gelsenkirchen. Sie befindet sich auf dem im Rahmen der Bundesgartenschau 1997 renaturierten Gelände der Zeche Nordstern und besteht aus drei von allen Seiten bekletterbaren künstlichen Türmen mit einer Höhe von über 16 Metern und einer Oberfläche von 1070 Quadratmetern. Die "Felsen" kommen natürlichem Fels ganz nah. Zusätzlich gibt es in einer ehemaligen Kaue die "Boulderbar". Mit über 2300qm eine der größten ihrer Art.

Freizeit

KANU & RUDERN

1927 gegründet gehört der Gelsenkichener Kanu Club zu den traditionsreichsten Vereinen Gelsenkirchens. Noch älter, nämlich 1920 gegründet ist der Ruderverein Gelsenkirchen. Das Revier der Vereine ist der Rhein-Herne Kanal, der die Stadt von Ost nach West durchläuft und für sich nicht nur ein Eldorado für Wassersportler ist, sondern auch zu Fahrradtouren und Spaziergängen einlädt. Besonders reizvoll ist die Gegend um die Gelsenkirchener Kanalschleuse, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das "Monument of a Forgotten Future" der Künstler Olaf Nicolai und Douglas Gordonzu zu entdecken ist. Ungehinderter Paddel- und Ruderspaß ist auf den ca. 9 km zwischen den Schleusen Wanne und Gelsenkirchen möglich.

Freizeit

FAHRRADTOUREN

Das Ruhrgebiet ist ein außergewöhnliches Ziel für einen Radurlaub in Deutschland. Ein dichtes Radwegenetz von über 1.200 Kilometern dient als Grundgerüst für das radrevier.ruhr, das vom ADFC als erste urbane RadReiseRegion Deutschlands zertifiziert wurde! Hier erwarten Euch entspanntes Bahntrassen-Radeln, landschaftlich schöne Kanaluferwege, beeindruckende Industriedenkmäler und Halden, die das Radfahren im Ruhrgebiet so besonders machen.

Freizeit

TRABRENNBAHN

Wer Sport und Spannung liebt, kommt auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn voll auf seine Kosten. Bereits 1912 ertönte auf dem Gelände eines ehemaligen Flugplatzes das erste offizielle Startzeichen zu einem Trabrennen. Bis heute baute der Gelsenkirchener Trabrennsport seine führende Position in Deutschland kontinuierlich aus. Nicht nur die „normalen“ Renntage ziehen durch die spannungsgeladene Stimmung die Traberfans an. Besonders beliebt sind die Meetings, bei denen die Rennen von Show und Unterhaltung umrahmt werden.

WISSENSCHAFT & FORSCHUNG

Gelsenkirchen kann aber auch schlau. Mit der Westfälischen Hochschule und dem Wissenschaftspark hat Gelsenkirchen zwei herausragende Bildungs- und Forschungseinrichtungen in dem eine Reihe von weiteren Forschungsinstituten angesiedelt sind.

WESTFÄLISCHE HOCHSCHULE

Die Ursprünge hat die Westfälische Hochschule in der Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen Gelsenkirchen-Buer, die am 1. Oktober 1962 den Betrieb aufnahm. Die Hochschule hat ein technisch-naturwissenschaftlich-ökonomisches Profil, ergänzt durch Studiengänge aus dem Bereich Recht und Journalismus/Public Relations. Sie bietet in acht Fachbereichen 25 Bachelor-Studiengänge und 21 Masterstudiengänge. Aktuell zählt die Hochschule an allen Standorten ca. 9000 Studierende, davon die Hälfte in Gelsenkirchen.

Vom Stahlwerk zum Open Space. Vor über 25 Jahren startete der Wissenschaftspark Gelsenkirchen als das Symbol für den Strukturwandel der Region. Mittlerweile hat er sich als beliebter Treffpunkt für Menschen mit guten Ideen, Projekten und Unternehmen etabliert. Die preisgekrönte Architektur inspiriert außergewöhnliche Veranstaltungen, Ausstellungen und Messen. Erleben Sie diesen einzigartigen Ort der Chancen und Möglichkeiten - mitten in der Metropole Ruhr.Vom Stahlwerk zum Open Space. Vor über 25 Jahren startete der Wissenschaftspark Gelsenkirchen als das Symbol für den Strukturwandel der Region. Mittlerweile hat er sich als beliebter Treffpunkt für Menschen mit guten Ideen, Projekten und Unternehmen etabliert. Die preisgekrönte Architektur inspiriert außergewöhnliche Veranstaltungen, Ausstellungen und Messen. Erleben Sie diesen einzigartigen Ort der Chancen und Möglichkeiten - mitten in der Metropole Ruhr.

WISSENSCHAFTSPARK

Vom Stahlwerk zum Open Space. Vor über 25 Jahren startete der Wissenschaftspark Gelsenkirchen als das Symbol für den Strukturwandel der Region. Mittlerweile hat er sich als beliebter Treffpunkt für Menschen mit guten Ideen, Projekten und Unternehmen etabliert. Die preisgekrönte Architektur inspiriert außergewöhnliche Veranstaltungen, Ausstellungen und Messen. Neben Themen in der Gesundheits-, IT- und Kulturwirtschaft liegt ein Schwerpunkt der Aktivitäten im Bereich der Zukunftsenergien.

IKT - INSTITUT FÜR UNTERIRDISCHE INFRASTRUKTUR

Das IKT ist ein führendes Forschungsinstitut für Fragen des unterirdischen Leitungsbaus. Schwerpunkt ist die Kanalisation. Für Bau, Betrieb und Sanierung unterirdischer Infrastruktureinrichtungen führt das IKT durch Forschungsprojekte, Prüfungen, Warentests, Beratungen und Seminare durch.

IAT INSTITUT FÜR ARBEIT UND TECHNIK

Das IAT ist eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung, deren wissenschaftliches und praktisches Interesse der Organisation von Wissen und Innovation für nachhaltigen Wohlstand und Lebensqualität gilt. Als zentrale Einrichtung der Westfälischen Hochschule und Kooperationspartner der Ruhr-Universität Bochum bildet das IAT ein gemeinsames Kompetenzzentrum für Innovation der beiden Hochschulen.

HSPV HOCHSCHULE FÜR POLIZEI UND ÖFFENTLICHE VERWALTUNG NORDRHEIN WESTFALEN

Die HSPV NRW bildet an verschiedenen Standorten in Nordrhein-Westfalen Studierende für den gehobenen Dienst der Kommunal- und Landesverwaltung, der Rentenversicherung und der Polizei aus.

BAUKULTUR NRW

Baukultur setzt sich mit der Qualifizierung des Bauens und mit der Wertschätzung des Gebauten auseinander. Baukultur geht dabei immer mit einem Qualitätsanspruch um und dem Bewusstsein, dass unsere gebaute Umwelt stets eine gesellschaftliche Bedeutung besitzen muss.

IN DER NÄHEREN UMGEBUNG

Die besondere geographische Lage Gelsenkirchens im Ruhrgebiet ist Fluch und Segen zugleich. So wie es vielen Beschäftigten die Möglichkeit bietet nicht in Gelsenkirchen zu wohnen aber trotzdem schnell an ihren Arbeitsplätzen zu sein, ermöglicht es Gelsenkirchenern schnell an jeden anderen Ort des Ruhrgebiets oder zum Beispiel des Münsterlands zu kommen.

HALDE HOHEWART | HERTEN
Die Halde Hoheward zählt gemeinsam der unmittelbar angrenzende Halde Hoppenbruch zu den größten Haldenlandschaften Europas. Verantwortlich für die Entstehung der Halde war die Zeche Ewald, bei der einst mit über 1500 Metern der tiefste Bergbauschacht des Ruhrgebiets war. Eine Umrundung der Halde auf Höhe der Balkonpromenade mit einer Länge von rund 6,4 km bietet Aussichten in jede Himmelsrichtung. Bei klarer Sicht kann man sogar den Düsseldorfer Rheinturm in 50 km Entfernung erkennen. Die Halde misst eine Höhe von 152,5 Metern. Gekrönt wird sie von einem von einem gewaltigen Horizontobservatorium.

RUHRMUSEUM | ESSEN

Das Ruhr Museum befindet sich in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein, Schacht XII in Essen. Als Regionalmuseum zeigt es in seiner Dauerausstellung die gesamte Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebietes. Es versteht sich nicht als klassisches Industriemuseum, sondern als Gedächtnis und Schaufenster der Metropole Ruhr. Neben der Dauerausstellung zur Natur, Kultur und Geschichte des Ruhrgebietes zeigt das Ruhr Museum regelmäßig Sonderausstellungen, auch zu Themen, die sich nicht auf das Ruhrgebiet beziehen.

TETRAEDER | BOTTROP

Auf dem "Monte Schlacko", eine der größeren Halden im Ruhrgebiet steht eine nicht zu übersehende Landmarke - gestaltet und gepflegt vom Regionalverband Ruhr (RVR). Der mächtige, fast 60 Meter hohe Tetraeder ruht auf vier Säulen über dem Boden, so dass es aus der Ferne betrachtet zu schweben scheint. Eine frei schwebende Treppe führt zur ersten Plattform auf 18 Metern Höhe. Schon von hier aus ist die Aussicht fantastisch. Weiter geht es über eine steile Leiter bis auf 38 Meter Höhe. Von dort führt eine Wendeltreppe zur obersten Plattform, die leicht gekippt an Stahlseilen hängt. Wie weit man gehen will, sollte man erst vor Ort entscheiden, denn die Sache erfordert ein wenig Mut.

FOLKWANG MUSEUM

Das Museum Folkwang ist eins der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. Besondere deutschlandweite Aufmerksamkeit erlangte das Museum Folkwang Ende Juni 2015, als es das erste bedeutende deutsche Museum wurde, das freien Eintritt in seine ständige Ausstellung anbietet. Die Gemäldesammlung des Museum Folkwang umfasst rund 600 Werke des 19. Jahrhunderts, der Moderne und der Zeitgenössischen Kunst. Regelmäßig finden hier auch national und international sehr beachtete Sonderausstellungen statt.

ZECHE ZOLLVEREIN

Die Zeche und Kokerei Zollverein wurde am 14. Dezember 2001 als „Industriekomplex Zeche Zollverein“ in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Seitdem gehört die ehemalige Industrieanlage offiziell zu den bedeutendsten Kulturgütern der Welt. „Der Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen ist ein bemerkenswertes Industriedenkmal, weil seine Gebäude herausragende Beispiele für die Anwendung der Gestaltungskonzepte der [...] Bauhaus-Architektur sind. Die technischen und sonstigen Strukturen auf Zollverein dokumentieren eine entscheidende Phase der traditionellen Schwerindustrie Europas, in der architektonische Konzepte von außergewöhnlicher Qualität einfühlsam und sicher eingesetzt wurden.“ (Begründung der UNESCO)

HALDE HANIEL

Der Blick Richtung Norden ist atemberaubend. Man wähnt sich in Skandinavien. 185 Meter über Normalnull türmt sich das Bergematerial der Zeche Prosper-Haniel auf. Anlass genug für ein Gipfelkreuz, das mehr ist als eine Landmarke. Es ist Teil des 1995 eingeweihten Kreuzweges, den die Ordensfrau Tisa von Schulenburg gemeinsam mit dem Oberhausener Künstler Adolf Radecki sowie Auszubildenden des Bergwerks geschaffen hat. Längst nicht die einzige Überraschung, die die Halde für Besucher bereit hält - neben einem fantastischen Ausblick.

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